Im Windschatten des Freihandelsabkommens TTIP soll das nicht weniger gefährliche Abkommen TISA zwischen 21 Staaten abgeschlossen werden

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Die Verhandlungen finden im Geheimen statt.

 

„Öffentliche Dienstleistungen zur Gesundheits-, Wasser- und Energie- versorgung, bei der Bildung, im Finanzsektor sowie in allen anderen Bereichen sollen über das bereits in den letzten 20 Jahren erreichte Ausmaß dereguliert und internationaler Konkurrenz ausgesetzt werden.“ 

Andreas Zumach, TAZ, 27.4.2014 

 

"Es geht um Wirtschaft, doch die Verhandlungen erinnern eher an Geheimdienste: Im Stillen beraten 50 Staaten über die Liberalisierung von Dienstleistungen. Die Dimensionen erinnern an TTIP, das strittige Frei- handelsabkommen. NDR, WDR und "SZ" liegt ein Geheimpapier vor."

John Goetz und Nils Naber (NDR), Tagesschau.de, 19.6.2014

 

Das bedeutet im Klartext Privatisierung.

Auch die internationale Leiharbeit soll durch TISA ermöglicht werden und so die Ausbeutung von Leiharbeitern, die dann weltweit z.B. von China nach Europa entsendet werden können.

Schon heute funktioniert die Mode-Industrie in Italien nur durch chinesische Leiharbeiter in den Fabriken Neapels. Aufmerksame Leser des Buches 'Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra' wissen davon zu berichten.

Die Forderungen dieses Abkommens verstoßen gegen die Menschenwürde und würden eine zunehmende Verschlechterung der Lebensbedingungen zur Folge haben. Das ohnehin schon bestehende Macht-Ungleichgewicht zwischen Bevölkerung und Konzernen, würde noch weiter zunehmen.

Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, die Verhandlungen und Be- mühungen um TISA (Trade in Services Agreement) unverzüglich abzubrechen.

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